Meine "Road to Rio" ist online!

In meiner "Road to Rio" erzähle ich in den kommenden Monaten, wie ich zwischen Familie, Training und Wettkämpfen auf dem Weg zu meinem großen Ziel bin: Der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 2016. Mein Motto dabei: "Mit Gefühl zur Spitze"!

Hier kommt ihr direkt zur Road to Rio.

Der Countdown läuft: Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften in Nürnberg

Die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Nürnberg (24.7. – 26.7.) rücken immer näher. Bereits am Freitag (24.7.) findet der Weitsprung (Männer und Frauen) in der fourplex-Arena auf dem Hauptmarkt statt und ist live ab 18.15 Uhr im Internet auf www.leichtathletik.de zu sehen. Als Experte unterstützt Sebastian Bayer, der zur Zeit verletzt ist, Kommentator Florian Weber.

Die Titelkämpfe im Grundig-Stadion übertragen ARD (Samstag, 17.00 – 19.00) und ZDF (Sonntag, 15.30 – 17.00). Insgesamt kämpfen am DM-Wochenende, an dem gleichzeitig die letzten Tickets für die WM in Peking (22.8. – 30.8) vergeben werden, über 1000 Athleten/innen um die begehrten Titel - natürlich bin auch ich dabei!

Wenn ihr noch Tickets haben möchtet, könnt ihr die unter www.ticketmaster.de, über die Hotline 01806-999 0000* und in Nürnberg bei den Vorverkaufsstellen der Nürnberger Nachrichten bekommen. 

Daumen drücken,
eure Christina

 

 

Diamond League: Erster großer Erfolg nach Geburt von Marlon

Ich freue mich, dass ich am 31. Mai in Eugene (USA) in meinem zweiten Wettkampf nach der Geburt von Marlon meinen ersten Sieg feiern konnte: 63,07 m haben für den ersten Platz im Diamond League-Meeting gereicht! Eugene ist scheinbar mein Stadion – drei Mal war ich dort und drei Mal durfte ich jubeln. So kann es gerne weitergehen!

Bevorstehende Wettkampftermine im Mai

Seit einigen Monaten bin ich jetzt wieder im Training – immer im Blick mein großes Ziel: Die Olympischen Spiele in Rio 2016.
Im Rahmen meiner Vorbereitung fliege ich vom 25. April bis zum 9. Mai 2015 ins Trainingslager nach Albufeira in Portugal. Denn danach startet für mich wieder die Wettkampfsaison. Und der erste Wettkampf steht bereits in wenigen Wochen an: Am 17. Mai werde ich in Shanghai  in der IAAF Diamond League antreten. 
Nur wenige Tage später geht es weiter zum internationalen Leichtathletik-Meeting im tschechischen Ostrava – der „Europäischen Stadt des Sportes 2014“.
Am 31. Mai werde ich dann in der IAAF Diamond League in Eugene (Oregon) in den USA mein Bestes geben.

Bevorstehende Wettkämpfe im Überblick:

  • 17.05.: IAAF Diamond League, Shanghai (China)
  • 26.05.: Internationales Leichtathletik-Meeting, Ostrava (Tschechien)
  • 31.05.: IAAF Diamond League, Eugene (USA)

Zurück auf Tumblr!

Jetzt ist die Geburt von Marlon fast schon 7 Monate her. 7 Monate, in der wir uns als kleine Familie einspielen konnten. Seit knapp drei Monaten bin ich wieder am trainieren – ihr wisst ja, mein Ziel ist Rio 2016.

Unser Alltag als Sportlerfamilie funktioniert wunderbar, meine Trainingszeiten lassen sich super mit unserem Kleinen vereinbaren und Boris unterstützt mich wo er nur kann.

Zu Beginn des Trainings musste ich ziemlich kämpfen. Die lange Pause der Schwangerschaft hat sich dann doch bemerkbar gemacht. Deswegen haben wir langsam angefangen mit Spielen wie Basketball oder Fußball und unterschiedlichen Zirkelübungen. Stück für Stück haben wir dann die Umfänge und Intensitäten gesteigert, wobei ich da sehr auf mein Bauchgefühl gehört habe. Mein Körper weiß am besten, was er leisten kann.

Auf meinem Tumblr-Blog bin ich nun auch wieder aktiv und berichte euch über meine Erlebnisse im Training, mit Marlon und auf meinem Weg nach Rio 2016. Ich freue mich, wenn ihr mich auf diesem Weg begleitet und ich gerade den Mamas unter euch noch einige Tipps geben kann.

Bis bald!

Eure Christina

iChance – die Kampagne für besseres Lesen und besseres Schreiben

Über sieben Millionen der Erwachsenen in Deutschland verfügen über so geringe Lese- und Schreibkenntnisse, dass sie als funktionale Analphabeten gelten. Weitere 13 Millionen Erwachsene können gebräuchliche Wörter nur fehlerhaft schreiben und lesen.

Da Analphabetismus somit keine Randerscheinung ist, sondern ein Problem, das unsere gesamte Gesellschaft betrifft, wurde die Kampagne iChance ins Leben gerufen. Die Hauptziele des Bundesverbands Alphabetisierung und Grundbildung e.V. sind dabei u. a. die Enttabuisierung des Analphabetismus, die Werbung für nachträgliches Schreiben und Lesen lernen und die Förderung von Lernmotivation.  

Da ich es sehr wichtig finde, auf dieses Problem aufmerksam zu machen und den Betroffenen Hilfestellungen zu bieten, habe ich mich für ein kurzes Interview zur Verfügung gestellt. Ich möchte Vorbild sein und die Öffentlichkeit ermutigen, über den Analphabetismus zu sprechen. Nur so können wir es zusammen angehen.

Lest hier das Interview und hier mehr zur Kampagne! Viel Spaß!

100 Euro für die Ice-Bucket-Challenge

Bestimmt habt ihr auch schon von der ALS Ice Bucket Challenge gehört, oder? Die Challenge, die momentan die sozialen Netzwerke bestimmt, ist eine Spendenkampagne, die auf die Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) aufmerksam machen soll.

Die Challenge besteht darin, sich einen Eimer eiskaltes Wasser über den Kopf zu gießen und dann Personen zu nominieren, die innerhalb von 24 Stunden das Gleiche tun sollen. Dazu soll man zehn Euro an die ALS Association spenden, beziehungsweise 100 Euro, wenn man sich kein Wasser über den Kopf gießen möchte.

Auch vor uns hat diese Challenge natürlich keinen Halt gemacht. Wegen unseres kleinen Marlons haben wir aber schlicht und ergreifend die 24-Stunden-Frist verpasst. Aus diesem Grund spenden Boris und ich jeweils 100 Euro an die ALS-Stiftung. Eine direkte Nominierung nehmen wir nicht mehr vor, da bereits so wahnsinnig viele an der Challenge teilgenommen haben.

Deshalb appellieren wir an jedermann sich für den guten Zweck zu engagieren und so auf seine eigene Art und Weise einen Beitrag zu leisten.

Euer Boris und eure Christina

Sportliches Kassierduell zum guten Zweck

Wie passen soziales Engagement und eine Kassierertätigkeit zusammen? Ziemlich gut wie ich finde!

Denn ich werde am 11. September 2014 einen sportlichen Wettkampf etwas anderer Art bestreiten. Eine volle Stunde werde ich im Rahmen der Neueröffnung des ersten dm-Marktes in Hohberg die Kunden bedienen. Und damit es auch dem Motto „Duell“ gerecht wird, tritt meine Sportlerkollegin Lucia Morelli, Boxweltmeisterin, gegen mich an. Beide werden wir ab 16 Uhr Waren scannen, Payback-Punkte gutschreiben und Wechselgeld herausgeben.
Der gute Zweck dabei ist dieser: die gesamten Einnahmen unserer Kassieraktion werden zu gleichen Teilen an die Krebskinderklinik Freiburg und an die Fußballjugend in Ortenberg gespendet. Die Spendenübergabe findet direkt im Anschluss vor Ort statt.

Bereits die Aktion HelferHerzen, über die ich auch berichtet habe und in welcher wir 67 Anmeldungen ehrenamtlicher Engagements aus der ganzen Ortenau gesichtet und ausgewählt haben, hat mir sehr viel Spaß gemacht. Das Interesse der Bevölkerung war enorm groß, weshalb ich hoffe, dass es dieses Mal wieder so ein erfolgreiches Ereignis wird und viele Menschen kommen, die uns unterstützen.

In diesem Sinne verabschiede ich mich und hoffe ganz fest, euch am 11. September ab 16 Uhr im ersten dm Hohbergs zu treffen!

Eure Christina

Mein Engagement für mehr Fairness im Straßenverkehr

Die Zahl der Unfälle mit Personenschäden in Baden-Württemberg stieg im ersten Halbjahr 2014 um fast 10 % an. Laut Innenminister Reinhold Gall wurden mehr als drei Viertel dieser Unfälle selbst verursacht.
Wegen dieser traurigen Bilanz möchte ich euch heute eines meiner aktuellen Projekte vorstellen: Mit dem Ministerium für Verkehr und Infrastruktur engagiere ich mich seit kurzer Zeit für mehr Fairness und Rücksicht im Straßenverkehr.

Die vom Verkehrsministerium entwickelte Sicherheitskampagne soll Autofahrer verstärkt darauf hinweisen, wie wichtig umsichtiges Fahren für unser aller Sicherheit ist. Mit Bildern von bekannten Persönlichkeiten wie Regina Halmich, Dieter Thomas Kuhn, Natalia Wörner, der Comedy-Gruppe „Eure Mütter“ und mir auf Rastanlagenschildern und Bannern an Autobahnbrücken fordern wir die Autofahrer zu einer rücksichtsvollen Fahrweise auf.
Unser Ziel ist es, mit dieser Aktion Menschen zum Nachdenken zu bewegen, denn für uns beginnt Verkehrssicherheit im Kopf – mit der Achtung von Werten wie Fairness, Umsicht und Rücksicht. 

HelferHerzen – Der dm-Preis für Engagement

Heute melde ich mich bei euch zurück mit einer tollen Sozialinitiative der Drogeriemarktkette dm. Habt ihr schon von „HelferHerzen – Der dm-Preis für Engagement“ gehört? Deutschlandweit wurden ehrenamtlich tätige Menschen und tolle soziale Aktionen mit dem HelferHerzen-Preis ausgezeichnet. Auch bei uns in der südlichen Ortenau wurden sechs Ehrenamtliche ausgezeichnet – und ich habe mich gefreut, dass ich Teil der Jury sein durfte. Obwohl ich mich in letzter Zeit in erster Linie auf meine kleine Familie konzentriert habe, freue ich mich immer, wenn ich mich sozial betätigen kann. Deshalb war die Jurorentätigkeit für mich eine Herzensangelegenheit. In den vergangenen Wochen habe ich zusammen mit vier weiteren Juroren aus insgesamt 67 Anmeldungen in unserer Region sechs ganz besonders beeindruckende und engagierte Einzelpersonen und Gruppen ausgewählt. Die Preisträger werden von dm mit insgesamt 6.000 Euro unterstützt. Ich gratuliere den Preisträgern aus der Region und natürlich allen anderen in ganz Deutschland, denn ich finde es wirklich toll, wenn Menschen sich engagieren und sozial aktiv werden.
Hier könnt ihr lesen, wer die Preisträger sind! 

Herzliche Grüße

eure Christina

Baby ist da!

Wir freuen uns sehr, euch mitteilen zu können, dass wir am Wochenende Eltern geworden sind! Nach meiner problemlos verlaufenden Schwangerschaft sind wir nun überglücklich über unseren kleinen Marlon. 

Wenn wir gemeinsam das Krankenhaus verlassen dürfen, werden Boris und ich unsere erste gemeinsame Zeit mit unserem Nachwuchs zuhause in Offenburg verbringen. Ich werde mir dafür eine Auszeit nehmen, um voll und ganz meine kleine Familie zu genießen und um einfach nur Mama zu sein. Allerdings wird diese Zeit nicht von langer Dauer sein und ich werde langsam aber sicher wieder anfangen zu trainieren.

Das könnt ihr auch auf meinem Blog unter christinaobergfoell.tumblr.com verfolgen, denn da werde ich frisch gebackenen Mamis Tipps geben, die dabei helfen, einen Babybauch weg zu sporteln :-)
Zusammen mit meinem Mann Boris, der auch mein Techniktrainer ist, werde ich für mein sportliches Comeback zu den Olympischen Spielen in Rio 2016 hart kämpfen und hoffe, dass mich unser kleiner Marlon dann schon anfeuert ;-)

Baby-Blogpause

Liebe Mamis und bald-Mamis,

der Countdown bis zur Geburt meines Kindes läuft – jetzt sind es nur noch wenige Wochen. So langsam merke ich natürlich, dass ich immer eingeschränkter bin. Meine Bewegungsfreiheit ist nicht mehr in vollem Maße vorhanden und das immer größere Gewicht meines Babybauches merke ich bei jedem Schritt.

Bisher habe ich mich trotz Schwangerschaft sportlich betätigt. Zum einen, um meine körperliche Fitness nicht zu verlieren und zum anderen, weil ich es einfach nicht gewohnt bin, so lange nicht zu trainieren. Leider muss ich mich aber jetzt endgültig geschlagen geben bis zur Geburt eine Sportpause einlegen.

Deshalb werde ich mich jetzt zurückziehen und die kommenden Wochen versuchen, meine Füße still zu halten und mich zu schonen und verwöhnen zu lassen :-)

Ich wünsche allen anderen werdenden Mamis alles Gute und eine wunderbare Zeit!

Was haltet ihr davon, wenn wir uns nach meiner Geburt wieder auf meinem Blog unter: christinaobergfoell.tumblr.com treffen und dann heißt es nicht mehr „Schwangerschaftssport“ sondern „Schwangerschaftsbauchweg-Übungen“? ;-)

Ich freue mich auf euch,

eure Christina

10.000 € für den guten Zweck

Am Donnerstag den 29. Mai 2014 war es so weit: Zusammen mit dem Volleyballprofi Julius Brink habe ich bei „Hirschhausens Quiz des Menschen“ in Köln gegen zwei andere Promiteams um jeweils 10.000€ für den guten Zweck gespielt – und wir haben tatsächlich gewonnen! Es war ein wirklich toller Abend mit wissenswerten und spannenden Fragen – ich habe einiges gelernt, was ich vorher noch nicht wusste. Ich freue mich besonders, dass ich meinen Gewinn an die Kinderkrebsklinik in Freiburg in Freiburg spenden kann! Ich bin mir sicher, dass das Geld dort gut aufgehoben ist.

Zu Gast bei Hirschhausens Quiz des Menschen

Hätten Sie gewusst, dass wir Menschen zittern, weil der Körper die Muskeln für die Flucht vorbereitet? Bei „Hirschhausens Quiz des Menschen“ treten am 29. Mai 2014 drei Promi-Rateteams zu solchen und anderen Fragen rund um den Menschen gegeneinander an – und ich bin dieses Mal mit dabei! Mein Teamkollege ist der Olympiasieger Julius Brink und zusammen werden wir um jeweils 10.000€ für den guten Zweck spielen. Unsere Konkurrenten sind Sonja Zietlow mit Wigald Boning und das Schauspieler-Team Michaela May und Hans Sigl. Ich bin gespannt und freue mich auf einen unterhaltsamen Abend! Wenn Sie mögen, können Sie am kommenden Donnerstag ab 20.15 Uhr im ARD-Fernsehen mitraten. Drücken Sie mir und Julius die Daumen!

11.600 € bei Charity-Poker erspielt

Am 25. April 2014 lud der Europa Park zum vierten Mal zum Charity-Pokerturnier ein. Alle Einsätze und Eintrittsgelder kamen dem Förderverein für krebskranke Kinder e. V. in Freiburg zugute. Neben rund 150 Pokerfreunden durfte ich auch mein Glück versuchen. Vor der imposanten Kulisse des Ballsaals Berlin im Europa Park Rust saßen Anfänger und Pokerprofis gemeinsam an den Tischen und gaben alles für den guten Zweck. Wer der beste Spieler ist zählte hier nicht, denn Gewinner des Abends waren die Kinder. Sagenhafte 11.600 € kamen durch unsere Einsätze zustande. Ich bin wirklich stolz darauf, was wir zusammen schaffen konnten und hoffe, dass wir mit diesem Betrag den betroffenen Familien wenigstens die finanzielle Last dieser schwierigen Zeit ein bisschen abnehmen können.

Neue Website online

Heute freue ich mich besonders, Ihnen meine neue Website vorstellen zu dürfen! Sie ist nun in einem modernen, ansprechenden Design gestaltet und ist optimiert für mobile Endgeräte. Insgesamt ist die neue Website deutlich animierter. Das heißt, es gibt nun Verlinkungen zu den sozialen Netzwerken Facebook und Google+. Sie können außerdem direkt auf meinen YouTube-Channel zugreifen und die aktuellsten Videos meiner Wettkämpfe oder Fernsehauftritte direkt ansehen. Unter dem Menüpunkt „Erfolge“ gelangen Sie auf die optisch ansprechend gestaltete Timeline, in der meine Medaillen abgebildet sind.
Neben meinen sportlichen Aktivitäten bekommen Sie nun zusätzliche Eindrücke über alles, was sich dahinter verbirgt. In einem Porträt über mich ist nun auch mein Mann, Boris Obergföll, enthalten, der mich so tatkräftig unterstützt. Ganz wichtig sind auch die Menschen in meinem Team, die natürlich auch alle ihren eigenen Platz bekommen.
Da ich mich sozial stark engagiere und besonders für die Kleinsten in unserer Gesellschaft stark mache, können Sie in dem Bereich „Projekte“ genau nachlesen, in welchen Vereinen ich Mitglied bin und wo ich mich besonders einsetze.
Schauen Sie einfach selbst rein!

Mein Hochzeitskleid hat jetzt einen neuen Besitzer

Im November 2013 hatte ich das Kleid gemeinsam mit United Charity, Deutschlands größtem Charity-Auktionsportal, versteigert.
Bei frühlingshaften Temperaturen habe ich mein Kleid,  welches ich auf meiner Hochzeit im August an hatte, an Dagmar Kögel, Schirmherrin der Aktion »United Charity«, übergeben. Da das Kleid sowieso nur bei mir im Schrank hängen würde habe ich mich dazu entschieden, es für einen guten Zweck zu spenden. Und da ich seit etwa fünf Jahren den Förderverein für krebskranke Kinder in Freiburg unterstütze, ist es für mich eine Ehrensache, den Erlös aus der Aktion zu Gunsten der Kinder zu spenden. Ganze 2500 Euro war das Kleid dem Meistbietenden wert.

Der Höchstbietende möchte anonym bleiben, denn er hat eine wunderschöne Überraschung geplant. Mit dem Kleid wird er seiner Lebensgefährtin einen Hochzeitsantrag machen. Von Herzen wünsche ich den beiden alles Glück der Welt und hoffe, dass das Hochzeitskleid bald wieder getragen wird.

Obergföll siegt bei Diamond-League-Meeting

Beim Diamond-League-Meeting der Leichtathleten im US-amerikanischen Eugene haben Christina Obergföll und Betty Heidler für zwei deutsche Siege gesorgt...

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Ein deutsches Damenduo hat beim Diamond-League-Meeting der Leichtathleten im amerikanischen Eugene/Oregon für Furore gesorgt. Speerwerferin Christina Obergföll untermauerte mit dem Sieg ihre starke Frühform, Betty Heidler deklassierte knapp zweieinhalb Monate vor der Leichtathletik- Weltmeisterschaft in Moskau die gesamte Hammerwurf-Weltelite.

Obergföll gewann im Hayward-Field mit Meetingrekord und persönlicher Saisonbestmarke von 67,70 Meter. Somit übertraf die Olympiazweite den fast drei Jahre alten Eugene-Rekord der Amerikanerin Kara Patterson (65,90 Meter) deutlich. Für Obergföll war es der zweite Sieg binnen sieben Tagen. Am vergangenen Samstag hatte die 31 Jahre alte Schwarzwälderin in New York gewonnen. Im vierten Versuch schleuderte sie den Speer auf die Siegesweite, hätte den Wettkampf aber auch mit den im dritten Durchgang erzielten 63,95 Meter gewonnen.Kimberley Mickle (Australien) wurde Zweite (63,80 Meter), die russische Weltmeisterin Maria Abakumowa kam auf einen enttäuschenden fünften Rang. Mit ihrem Erfolg festigte Obergföll ihre Gesamtführung in der Diamond-League-Serie, die sie bereits 2011 zu ihren Gunsten entscheiden konnte.

[...]

Quelle: www.ruhrnachrichten.de/sport/weiteresportarten/leichtathletik/news/Obergfoell-und-Heidler-siegen-in-Eugene;art509,2020005

Sportlerpaar Obergföll in freudiger Erwartung

Ich freue mich mitteilen zu können, dass ich und mein Ehemann Boris Nachwuchs erwarten. Im Jahr 2014 werde ich daher keine Wettkämpfe bestreiten. Mein sportliches Comeback plane ich im Herbst 2015.

Ich werde dieses Jahr eine Babypause einlegen werde. Nach dem sportlich als auch privat sehr erfolgreichen Jahr 2013 freue ich mich jetzt auf ein Jahr ohne Wettkämpfe. 


Im Herbst 2015 plane ich mein sportliches Comeback. Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro 2016 (Brasilien) möchte ich in gewohnter sportlicher Topform teilnehmen. Das Training wird weiterhin meinen Alltag bestimmen, da ich 2015 die Weltmeisterschaften und vor allem die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro fest im Visier habe.

Renommierter Sportpreis für Christina Obergföll

Baden-Baden, Sonntag 15. Dezember 2013. Christina Obergföll ist bei der Wahl zur Sportlerin des Jahres 2013 in Baden-Baden erstmalig für ihre herausragende sportliche Leistung geehrt worden. Der Preis gilt als renommierteste Auszeichnung im deutschen Sport und wird seit 1947 vergeben.

Renommierter Sportpreis für Christina Obergföll
Baden-Baden, Sonntag 15. Dezember 2013. Christina Obergföll ist bei der Wahl zur Sportlerin des Jahres 2013 in Baden-Baden erstmalig für ihre herausragende sportliche Leistung geehrt worden. Der Preis gilt als renommierteste Auszeichnung im deutschen Sport und wird seit 1947 vergeben.

Vor Freude strahlend nahm Christina Obergföll die Ehrung zur Sportlerin des Jahres von ZDF-Moderatoren Katrin Müller-Hohenstein und Rudi Cerne am Sonntagabend im Kurhaus Baden-Baden entgegen.

„Diese Auszeichnung ist die Krönung eines wunderschönen Jahres, sportlich wie auch privat. Ich fühle mich wahnsinnig geehrt, zur Sportlerin des Jahres gewählt worden zu sein. Das bedeutet mir sehr viel“, so Obergföll nach der festlichen Gala. Die 32-jährige Goldmedaillengewinnerin von Moskau und Gesamtsiegerin der Diamond League ist Nachfolgerin von Biathletin Magdalena Neuner, die 2012 die renommierte Auszeichnung erhielt.

"Es war einfach ein perfektes Jahr", sagt Obergföll. Im August gewann die Offenburgerin bei der Leichtathletik-WM ihre erste Goldmedaille bei einem internationalen Wettkampf. Anschließend heiratete die 32-Jährige ihren langjährigen Partner Boris Henry, ehemaliger Speerwurf-Spitzensportler und jetziger Speerwurf-Trainer für den A-/B-Kader Männer des deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV). Im Oktober wurde Obergföll von den deutschen Spitzensportlern zudem zum "Champion des Jahres" gewählt.

ÜBER DIE WAHL ZUM SPORTLER DES JAHRES

Die Wahl zum Sportler des Jahres findet in Deutschland seit 1947 statt. Die Agentur Interna-tionale Sport-Korrespondenz (ISK) erfand die Ehrung und führt sie bis heute durch. Seit 1998 werden die Sieger in einer ZDF-Show geehrt. Mit dem Preis, der als renommierteste Aus-zeichnung im deutschen Sport gilt, werden alljährlich die Sportlerin, der Sportler und die Mannschaft des Jahres geehrt. Bei der Abstimmung der ISK wählten in diesem Jahr rund 1500 Sportjournalisten das Gewinner-Trio: Christina Obergföll (beste Sportlerin), Robert Harting (bester Sportler) und der FC Bayern München (bestes Team).

Christina Obergföll hat große Pläne

In Paris startet sie am Samstag in der Diamond League, in Ulm am Sonntag bei der Deutschen Meisterschaft: Die Offenburger Speerwerferin Christina Obergföll, 31, hat viel vor - und Großes. Sportlich wie privat...

Frau Obergföll, bisher haben Sie ein ganz starkes Jahr - unter anderem mit drei Diamond-League-Siegen und dem Erfolg bei der Team-EM. Was brauchts zur perfekten Saison?

CHRISTINA OBERGFÖLL: Ach, da gäbe es so einiges (lacht). Auf jeden Fall den Titel bei den Deutschen Meisterschaften am Sonntag in Ulm. Dann eine gute Weite bei der WM in Moskau, was auch immer damit herauskommen mag. Und: eine neue persönliche Bestleistung.

Ihre bisherige Bestweite, der einstige Europarekord von 70,20 Metern am 23. Juni 2007 in München, ist etwas in die Jahre gekommen. Die 70 Meter sind für Sie nun wieder Thema?

OBERGFÖLL: Ja, absolut. Ich weiß aber nicht, ob es jetzt schon passiert - oder erst in zwei Monaten. Dafür muss alles passen. Athletisch und mental bin ich jedenfalls in der Lage zu sagen: Ich greife meinen Rekord jetzt endlich wieder an.

Bei der DM 2006 und 2009 in Ulm hat Ihnen Steffi Nerius den Titel weggeschnappt. Nun können Sie nach 2011 und 2012 den Sieg-Hattrick schaffen. . .

OBERGFÖLL: In der Tat habe ich mit Ulm noch eine kleine Rechnung offen. Das Publikum dort ist immer genial, doch ausgerechnet ich als heimische Athletin habe da noch nie richtig überzeugen können. Ich versuche diesmal, eine sehr gute Weite abzuliefern. Rom macht mich optimistisch. Da habe ich auch immer schlecht geworfen, diese Serie jetzt aber mit dem Erfolg in der Diamond League durchbrochen.

Ihr große Lieblingsgegnerin, Doppel-Olympiasiegerin Barbora Spotakova aus Tschechien, macht Babypause. Kratzt das an der Wertigkeit Ihrer guten Saison?

OBERGFÖLL: Nein, gar nicht. Bei der WM in Moskau hat Titelverteidigerin Maria Abakumowa aus Russland Heimspiel. Und andere Damen können auch weit werfen....

 

Weiter lesen unter:

http://www.tagblatt.de/Home/sport/ueberregionaler-sport_artikel,-Top-Speerwerferin-Christina-Obergfoell-ueber-Gold-Traeume-und-Kinderwunsch-_arid,220338.html

Speerwerferin Obergföll: Gut, und trotzdem skeptisch...

Speerwerferin Christina Obergföll traut dem Braten noch nicht. Erst der Sieg in New York, danach der Erfolg in Eugene - die WM-Saison hat für die Silbermedaillengewinnerin von London vielversprechend begonnen...

Stuttgart (dpa) - Speerwerferin Christina Obergföll traut dem Braten noch nicht. Erst der Sieg in New York, danach der Erfolg in Eugene - die WM-Saison hat für die Silbermedaillengewinnerin von London vielversprechend begonnen.

«Aber es ist völlig übertrieben zu sagen, das ist die beste Saison überhaupt. Ich bin schon häufiger gut eingestiegen», sagte die 31-Jährige in Stuttgart über ihre Form. Allerdings: «Eigenlob stinkt, aber im Moment weiß ich nicht, was ich noch besser machen sollte - außer, dass bei einem großen Wettkampf mal wieder eine richtig große Weite rauskommt.» Etwa im August bei den Weltmeisterschaften in Moskau.

Die Skepsis trotz guter Verfassung hat Obergföll nicht ohne Grund. Großereignisse und sie - so richtig gepasst hat das bislang selten. Zweite bei den Olympische Spielen in London, Bronze in Peking, Zweite bei den Weltmeisterschaften 2005 und 2007, in Daegu 2011 gar nur Vierte, dazu zweimal Silber bei Europameisterschaften: Der ganz große Sieg, Gold, die Nationalhymne, das fehlt noch. «Das ist etwas, was mich noch heiß sein lässt», beschrieb die Leichtathletin aus dem Schwarzwald ihre Motivation.

2011, als sie trotz großer Hoffnung in Südkorea an allen Medaillen vorbei rauschte, «da war ich kurz davor zu sagen, ich höre jetzt auf», erzählte Obergföll. Aber Silber in London, die Beste hinter der aus ihrer Sicht an diesem Tag unschlagbaren Barbora Špotáková aus Tschechien, das «hat mir unheimlich viel Motivation gegeben. Da hatte ich das Gefühl, jetzt ist das Glück endlich mal auf meiner Seite.» Hinzu komme, dass es endlich mal keine störenden Verletzungen gibt. «Ich bin seit langem so gesund wie nie. Ich bin topfit.»

Vor den deutschen Meisterschaften in Ulm am kommenden Wochenende sagt Obergföll daher voller Selbstvertrauen: «Ich möchte natürlich deutsche Meisterin werden, keine Frage. Alles andere wäre vermessen, nach den Leistungen. Ich bin guter Dinge und weiß, dass ich den Titel gewinnen kann.» Es wäre ihr Fünfter, nebenbei wäre damit auch eine alte Rechnung in der Münster-Stadt beglichen. «Da hab ich noch nie gut geworfen.»

Vor Ulm wirft sie Samstags noch beim Diamond-League-Meeting in Paris. Ende Juli ist das Treffen in London dann die Generalprobe vor den Weltmeisterschaften vom 10. bis 18. August. «Alles, was im hohen 60er Bereich ist, ist gut», sagte Obergföll, machte aber auch deutlich: «Mein großes Ziel ist es, noch einmal eine neue Bestleistung zu werfen.» Die liegt bei 70,20 Meter und ist aus dem Jahr 2007. «Es nervt ein bisschen, wenn die Leute sagen, da komme ich eh nicht wieder hin.»

Neben ihr selbst ist auch Lebensgefährte und Trainer Boris Henry vom Leistungsvermögen seiner Freundin überzeugt: «Jetzt brauchen wir mal gute Bedingungen, einen Tag, an dem sie sich gut fühlt, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass die Sieben vorne steht.» Bis zu den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro will Obergföll so oder so noch weiter machen. Der Jahreshöhepunkt steht zudem unabhängig von allen sportlichen Leistungen schon fest: Im September läuten die Hochzeitsglocken.

 

Den kompletten Artikel unter:

http://www.wz-newsline.de/home/sport/leichtathletik/speerwerferin-obergfoell-gut-und-trotzdem-skeptisch-1.1359438

Christina Obergföll: „Spaß haben und genießen“

Ein Interview auf leichtathletik.de ...

Zehn Tage USA liegen hinter Christina Obergföll. Im Gepäck mit nach Deutschland gebracht hat die Offenburgerin zwei Speerwurf-Siege in der Diamond League: Auf 65,33 Meter in New York ließ sie am Freitag in Eugene 67,70 Meter folgen. Im Interview berichtet sie von ihrem Solo-Trip in die USA, neuer Gelassenheit und den nächsten Schritten in Richtung Moskau.

Christina Obergföll, herzlichen Glückwunsch zu Ihren Erfolgen in der Diamond League! In Eugene wurde Ihnen schon die US-Staatsbürgerschaft angeboten. Ich hoffe, das kommt nicht in Frage!

Christina Obergföll:

Nein, nein (lacht). Ich habe ja schon vor zwei Jahren beide Diamond League-Meetings in den USA gewonnen. Darauf hat mich die Stadionsprecherin nach dem Wettbewerb in Eugene angesprochen und mich gefragt, ob ich nicht über die amerikanische Staatsbürgerschaft nachdenken will. Aber die letzten Jahre, die ich jetzt noch vor mir habe, starte ich schon noch für Deutschland.

Aber es gefällt Ihnen scheinbar ganz gut in den USA…

Christina Obergföll:

Ja, eine Reise dorthin ist immer ein Erlebnis! Es gefällt mir, auch mal andere Wettkämpfe zu machen, oder auch mal ganz ohne Trainer anzutreten. Ich war ganz alleine unterwegs – die große Christina ganz alleine in den USA (lacht). Über die Jahre habe ich genug Erfahrungen gesammelt und habe Vertrauen in das, was ich kann. Ich lasse mich nicht mehr so schnell aus der Ruhe bringen. Ich weiß was ich drauf habe, und weiß was zu tun ist.

War denn in den zehn Tagen auch ein wenig Zeit für Sightseeing und Shopping?

Christina Obergföll:

Schon ein bisschen. In New York hatte ich zweieinhalb Tage Zeit und bin dort in der City rumgetingelt: Brooklyn Bridge, Times Square, Fifth Avenue – die Klassiker halt. Und dann war ich noch shoppen im Outlet. Man weiß ja nie, wann man wieder dorthin kommt. Und ich finde es einfach toll, wenn man zu einem Meeting eingeladen wird und auch mal etwas anderes sieht als nur das Stadion und das Hotel.

Und wie haben Sie sich zwischen den Wettkämpfen sportlich fit gehalten?

Christina Obergföll:

Samstag war ja der Wettbewerb in New York. Am Sonntag und Montag habe ich den Fitnessraum im Hotel für mein Krafttraining und ein paar Sprünge genutzt. Dienstag ging’s dann schon nach Eugene, und aufgrund der Zeitverschiebung konnte ich dort gleich weiter ins Stadion, das fürs Training geöffnet war.

Ihren Leistungen nach zu urteilen können Sie jetzt vermutlich sagen: Das lief alles genau nach Plan…

Christina Obergföll:

Ja! In New York hatten wir wirklich sehr schlechte Bedingungen, da war ich im Nachhinein einfach nur froh, dass ich gesund durch den Wettkampf gekommen bin und gewonnen habe. Damit war das auch schon abgehakt. In Eugene war es angenehmer und sehr erfolgreich. Es waren international bis auf Linda Stahl alle da, ich habe alle geschlagen, fast 68 Meter geworfen und im Diamond Race acht Punkte mit nach Hause gebracht. Was will man mehr?

Schon zum Saison-Auftakt in Rehlingen haben Sie sich bei strömendem Regen mit WM-Norm durchgesetzt. Sie wirken, als hätten Sie nach dem Olympia-Silber eine neue Gelassenheit gefunden. Sie werfen einfach, egal was um Sie herum passiert, und es klappt…

Christina Obergföll:

Ich bin entspannt, auf jeden Fall! Ich sage mir: Was jetzt noch kommt, ist alles Zugabe. Ich bin supergut durch den Winter gekommen, habe keine Verletzungen gehabt. Boris [Anm. d. Redaktion: Freund Boris Henry, Speerwurf-Bundestrainer der Männer] ist ja jetzt auch hier bei mir in Offenburg und wir trainieren viel zusammen. Am Tag vor der USA-Reise habe ich meine Masterarbeit eingereicht, das ist dann noch einmal Ballast, der von einem abfällt. Jetzt will ich einfach Spaß haben, die Saison genießen – und mal schauen, was da noch kommt.

Drei Starts, drei Siege, zuletzt in Eugene deutlich vor dem Rest der Konkurrenz: Wer wird Ihnen gefährlich werden können im weiteren Saisonverlauf?

Christina Obergföll:

Die Diamond League möchte ich nicht mit der WM gleichsetzen. Ich bin mir sicher, dass meine russische Kollegin [Anm. d. Redaktion: Weltmeisterin Mariya Abakumova] in Moskau wieder gut im Futter stehen und auf jeden Fall was zeigen wird. Darauf bin ich eingestellt. Außerdem rechne ich mit der Südafrikanerin Sunette Viljoen und der Europameisterin Vira Rebryk. Und natürlich habe ich auch Linda Stahl auf der Rechnung, sie ist ja jetzt auch schon sehr gut in die Saison eingestiegen.

Wie sehen denn für Sie die nächsten Schritte aus?

Christina Obergföll:

Am Sonntag bin ich nach Hause gekommen und am Mittwoch geht’s schon wieder weiter, denn am Donnerstag steht das Diamond League-Meeting in Rom auf dem Programm.

Gibt es etwas, was Sie dort noch besser machen wollen als zuletzt?

Christina Obergföll:

Also, wenn’s nach mir ginge, könnte es jetzt so weiter gehen! (lacht) Ich habe mich von Wettkampf zu Wettkampf gesteigert. Aber natürlich ich bin nicht so vermessen zu denken, dass das so bleibt. Mir ist wichtig, dass ich in den kommenden Wochen auf hohem Niveau weiterwerfe und, wenn es die Bedingungen zulassen, stabil Weiten über 65 Meter abrufe. Ich möchte weiter Punkte für die Diamond League sammeln, eine gute Team-EM werfen und Deutsche Meisterin werden… So hangele ich mich von Wettkampf zu Wettkampf, bis irgendwann die WM vor der Tür steht.

Stichwort Deutsche Meisterschaften: Wie wichtig ist es Ihnen, auch national Ihre Spitzenposition zu verteidigen?

Christina Obergföll:

Der Speerwurf ist in Deutschland eine der wenigen Disziplinen, in denen die Konkurrenz internationales Top-Niveau hat. Auch Linda Stahl und Katharina Molitor kämpfen um den Sieg, er hat für uns alle einen Stellenwert. Linda war noch nie Deutsche Meisterin, sie wird sicher mit dem Titel liebäugeln. Und ich habe nicht vor, ihn abzugeben. So viele nationale Titel habe ich selbst ja auch noch nicht. Ich will im „Ländle“ – die Meisterschaften sind ja im Ulm – den Titel nach Hause holen.

Werfen wir den Blick voraus auf die WM in Moskau. Mit welchem Gefühl denken Sie an den Saisonhöhepunkt?

Christina Obergföll:

Ach, das ist ehrlich gesagt noch ein bisschen zu weit weg. Jetzt geht es nur von Wettkampf zu Wettkampf und darum, gesund zu bleiben. Aber natürlich freue ich mich auf die WM und bin gespannt auf die Stadt Moskau, die toll sein soll. Viel mehr kann ich dazu noch nicht sagen. Was soll ich mich da jetzt schon verrückt machen? Die Energie spare ich mir.

vgl: www.leichtathletik.de/index.php

03.06.2013 | Interview | Silke Bernhart

Obergföll dominiert Speerwurf

Rom, Obergföll gelang mit einem Wurf auf 66,45 Meter sogar der dritte Erfolg nacheinander in der Diamond League. Das brachte ihr neben nun schon 30 000 Dollar an Siegprämien auch eine komfortable Führung in der Gesamtwertung dieser weltweiten Serie ein. «Im Moment passt es einfach bei mir», sagte die 31-Jährige. «Ich hatte den gesamten Winter über keine Probleme, deshalb bin ich jetzt athletisch sehr gut drauf. Auch meine Technik und meine Trainings- Resultate sind im Moment exzellent. Ich bin auf einem guten Weg.»

Wer so etwas über sich sagen kann und gleichzeitig sieht, dass die russische Weltmeisterin Maria Abakumowa (64,03) zurzeit chancenlos ist und Olympiasiegerin Barbora Spotakova (Tschechien) gerade eine Babypause einlegt, der kommt  um eine Frage allerdings nicht mehr herum: Wird es in zwei Monaten bei der WM in Moskau endlich etwas mit dem ersten internationalen Titel für Obergföll? Schließlich gewann sie in ihrer Karriere schon fünfmal Silber - zuletzt bei den Olympischen Spielen und den Europameisterschaften im vergangenen Jahr.

Obergföll ist natürlich vorbereitet auf diese Frage und gibt seit Tagen ähnliche Antworten darauf. «Ich sehe mich nicht als Favorit für die WM und gehe alles Schritt für Schritt an», sagte sie in Rom. Ihr nächstes Ziel sei die Team-EM in zwei Wochen in Gateshead.

Die große Zurückhaltung der Offenburgerin geht auf die Weltmeisterschaften vor zwei Jahren zurück. «2011 lag ich in der Weltjahresbestenliste auch vorn und wurde dann in Daegu nur Vierte», erzählt sie. Damals merkte sie, dass man auch an der eigenen Erwartungshaltung zerbrechen kann, wenn diese viel zu hoch ist. Silber bei den Olympischen Spielen in London erlebte sie deshalb auch wie eine Befreiung und nicht als nächste Enttäuschung. «Ich bin mental soooo relaxed», meint sie. «Das ist das Wichtigste.

Von Sebastian Stiekel, dpa
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