| 05.07.2009 | Ulm Deutsche Meisterschaften |
| 07.07.2009 | Lausanne Super Grand Prix-Meeting |
| 25.07.2009 | London Super Grand Prix-Meeting |
| 31.07.2009 | Leverkusen DKB Cup |
| 02.08.2009 | Wattenscheid DLV Leichtathletik-Gala |
| 08.08.2009 | Cottbus DKB Cup |
| 15.08.2009 - 23.08.2009 | Leichtathletik WM in Berlin |
| 16.08.2009 - 12:15 Uhr |
Leichtathletik WM Qualifikation |
| 18.08.2009 - 19:25 Uhr |
Leichtathletik WM Finale |
| 31.08.2009 | evtl.Gateshead |
| 06.09.2009 | Berlin/Elztal DKB-Jackpotfinale |
| 12.09.2009 - 13.09.2009 | Weltfinale Thessaloniki |
Trotz schlechter Wetterbedingungen bei Regen und nur 14° C und auch ohne die Herausforderung durch ihre internationalen Konkurrentinnen, konnte Christina Ihre gute Form in 2009 erneut unter Beweis stellen. Mit 67,93 Metern siegte sie nur wenige Tage nach ihrem Erfolg bei der Mannschafts-EM auch beim Meeting im baden-württembergischen Biberach. Zweitplatzierte wurde Steffi Nerius mit 64,05 Metern vor Mareike Rittweg aus Chum mit 57,95 Meter.
Dabei musste Christina bis zum letzten Wurf kämpfen. Nach fünf Versuchen lag noch Steffi Nerius mit 63,54 Metern in Führung. Aber im letzten Versuch drehte Christina noch einmal auf und kam bis auf 66 Zentimeter an ihre am vergangenen Wochenende bei der Team-Europameisterschaft aufgestellte Weltjahresbestleistung von 68,59 Metern heran.
«Die Spannung war nach meinem Sieg bei der Team-EM in Portugal etwas raus, aber am Ende habe ich mich zusammen gerissen. Ich verliere nicht so gern gegen Steffi», sagte Christina nach ihrem Sieg.
Bei der Team-Europameisterschaft in Leiria/Portugal siegte Christina nicht nur für Deutschland, sie besiegte vor allem ihre stärksten Konkurrentinnen um die Weltmeisterschaft. Nach einem ungültigen ersten Versuch schleuderte Christina im zweiten Versuch den Speer auf die Weltjahresbestweite von 68,59 Meter. Damit glückte ihr auch die Revanche für 2008, als sie beim Europacup im französischen Annecy mit 57,07 Meter nur den enttäuschenden fünften Platz belegte. Dieses Mal klappte es mit dem Sieg. Weder die Olympiasiegerin Barbora Spotakova (Tschechische Republik; 65,89 m; Platz 2), noch die Olympia-Zweite aus Russland, Mariya Abakumova (62,01 m; Platz 3) hatten der Weite von Christina etwas entgegenzusetzen.
Christina nach Ihrem Sieg: „Den ersten Versuch habe ich versemmelt. Dann habe ich gewusst, jetzt bleibt nur noch ein Versuch und ich habe die Nerven behalten. Jetzt muss ich meine Achillessehnen-Probleme in den Griff bekommen und dann hoffe ich, dass irgendwann bei der Weite sogar eine sieben davor steht. Die Leistungskurve stimmt.“
In einem spannenden Wettkampf unterlag Christina beim Internationalen
Leichtathletik-Meeting in Ostrava mit 66,88 Metern nur äußerst knapp gegen die Russin Maria Abakumowa, die mit 66,89 Metern siegte. Tschechiens Weltrekordlerin Barbora Spotakova musste sich bei ihrem "Heimspiel" mit Platz drei begnügen. Ihre beste Weite lag an diesem Abend bei 65,92 Metern.
Somit zeichnet sich im Vorfeld der Weltmeisterschaft in Berlin ein Kopf an Kopf Rennen der drei Medaillengewinnerinnen von Peking ab. Alle drei Werferinnen müssen jedoch noch zulegen, wenn sie in Berlin um Gold kämpfen. Das ihnen das gelingen wird, daran zweifelt aber sicher niemand.
Als Außenseiterin in diesem starken "Damen-Triumvirat" kann sich Christina in aller Ruhe auf die Weltmeisterschaft vorbereiten. Mit der Leistung von Ostrava zeigte sie einmal mehr, dass sie mit guten und konstanten Leistungen in die Saison gestartet ist. Darauf lässt sich aufbauen. Ihre Weltjahresbestleistung von 68,40 Metern hat Bestand. Ihre persönliche Jahresbestleistung wird sie noch erreichen.